Motivation

Die öffentliche Verwaltung zählt zu den kritischen Infrastrukturen unseres Landes. Allein 5.500 kommunale Bürgerämter sind mit Aufgaben rund um das Pass-, Personalausweis- und Meldewesen betraut. Sie müssen physische und elektronische Identitätsnachweise sicher und zuverlässig verwalten. Die typischen Prozessschritte dazu sind IT-gestützt. Entsprechend kommt der IT-Sicherheit bei diesen hoheitlichen Aufgaben eine besondere Bedeutung zu.

Die Etablierung und Beurteilung von IT-Sicherheit erfordert ein hohes Maß an Expertenwissen. Dies ist jedoch oft mit den in kommunalen Institutionen vorhanden Ressourcen nicht zu leisten. Die stetig wachsende Komplexität von IT-Systemen und die daraus resultierenden steigenden Anforderungen an ihre IT-Sicherheit, werden das Problem zukünftig noch verschärfen. In der Konsequenz könnten Sicherheitslücken verstärkt unerkannt bleiben.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, die Auswahl der Schutzmaßnahmen den Bedürfnissen, Kenntnissen und Fähigkeiten der Anwenderinnen und Anwender anzupassen. Nur wenn die Maßnahmen akzeptiert und in den Arbeitsalltag integriert werden, können die notwendigen Sicherheitssysteme auch greifen.

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